S.E.N.F. Nr. 7 – Kämpfe eines Klempners gegen Logik, Physik, Mutationen und Katzen

Das heutige Sammelsurium entspricht nicht der üblichen Soße, denn ich scheine meinen Fokus von Netflix weg zu Videospielen bewegt zu haben. Insbesondere von Puzzle-Spielen bin ich wohl recht fasziniert, da sich eine große Anzahl der Denksportaufgaben auf meine Liste verirrt hat. Konventionelle Spiele mit Mario gibt es aber auch. Oh, und Smash Bros. irgendwie auch.

klocki – Ein weiterer minimalistischer Puzzler von Steam darf sich von meinem Backlog streichen. Keine große Leistung, da es sich auch hier wieder um ein kurzweiliges Intermezzo gehandelt hat, das mir wie schon Hook und Zenge ziemlich gefallen hat. In diesem Fall geht es bei den Rätseln um die Erschließung von einer Art Stromkreis und/oder der Erstellung geschlossener Figuren, die zur Lösung des Rätsels allesamt aufleuchten sollen. Dabei sind die meditativen Hintergrundgeräusche und die erstaunlich hohe Komplexität der Rätsel sind genau die richtigen Zutaten, um bei der einen Stunde Spielzeit mal auf andere Gedanken zu kommen und alles andere zu vergessen, ohne gleich sein Hirn zu unterfordern. Ich kann das Spiel also für den affinen Spieler empfehlen, wobei ich leider der Fairness halber erwähnen muss, kein Fan von Bilderschieberätseln zu sein und bei solchen Exemplaren doch manches Mal ein klein wenig genervt war. Das ist aber nur ein kleiner Teil des Spiels und trübt den Gesamteindruck eher wenig.

Tetris Ultimate – Man mag es für schockierend halten, aber Tetris Ultimate für den Nintendo 3DS ist ein Tetris-Spiel. Jeder müsste das Prinzip der zu bildenden Reihen mittels der unterschiedlich geformten Blöcke kennen und da kann ich kaum etwas zu sagen. Das Spielprinzip macht nach Jahrzehnten seiner Erfindung immer noch Spaß, aber ich hätte mir durchaus ein klein wenig mehr vom Modul erhofft. Wer Tetris ohne große Schnörkel mag und nicht genug bekommt, kann sich dieses Spiel antun. Es gibt aber wahrscheinlich auch einige bessere Tetris-Varianten auf dem Markt.

Akira – Dieser Anime gehört wohl zu den einflussreichsten Filmen seiner Zunft und wird wohl auch viele Jahre noch als Klassiker zählen. Heute zum ersten Mal auf Netflix gesehen und auch wenn man ihm deutlich anmerkt, dass er ein Produkt der Achtziger ist, als es „in“ war besonders düster und nihilistisch zu sein, hat mir der Film weitestgehend gefallen. Abgesehen von einigen leicht bizarren Bewegungsabläufen von menschlichen Charakteren ist die Animationsqualität ziemlich gut und auch die Bildgewalt spricht – besonders im Finale – für sich. Jeder, der Anime mag, sollte sich diesen Film mal anschauen, so viel ist sicher, doch in meinem Fall werde ich ihn mir nicht noch einmal ansehen wollen. Nicht dass ich den Konsum bereuen würde, aber mein persönlicher Geschmack hat er nicht hundertprozentig getroffen, weil mir bei einem Film dieser Art Figuren, für die ich Sympathie hegen soll, fehlen.

Alleyway – Wieder einmal ein Spiel, das es bei My Nintendo günstiger zu erwerben gab und da man mit anderthalb Euro nicht viel falsch machen kann und mich das uralte Spielprinzip von Breakout wieder jüngst interessiert hat, habe ich einfach mal zugeschlagen. Wie bei so ziemlich jedem Breakout-Klon handelt es sich auch hier um das sehr simple Spielprinzip, den Ball mittels einer Leiste auf Ziegelsteine zu lenken, um diese verschwinden zu lassen, ohne den Ball dabei zu verlieren. Beim Durchspielen der 24 verschiedenen, aber eigentlich immer gleichen Level fiel mir auf, dass Alleyway zu den frühen Game Boy-Spielen gehört, bei denen der hohe Schwierigkeitsgrad die eigentlich recht kurze Spielzeit künstlich streckt und weil die Anzahl der Leben begrenzt ist und nur sporadisch nach 1000 Punkten aufgefüllt wird, war ich erneut froh, die Speicherfunktion der Virtual Console nutzen zu können. Ohne diese hätte ich es offen gestanden auch nicht die Motivation aufbringen können, es durchzuspielen, weil das Spielprinzip auf Dauer doch zu minimalistisch ist. Kann man sich also geben, wenn man möchte, muss man aber nicht.

New Super Mario Bros. 2 – Eine weitere Lücke hat sich in meiner persönlichen Super Mario-Erfahrung geschlosssen und somit schreitet auch die Vervollständigung meiner Nintendo 3DS-Sammlung stets voran. Weil im Grunde genommen jeder das Spielprinzip von zweidimensionalen Super Marios kennt und bereits ein Eintrag zu New Super Mario Bros. U auf diesem Blog existiert, zu dem ich eine ähnliche Meinung habe, werde ich mich hier kurz halten. Im Gegensatz zu seinen Brüdern auf der Heimkonsole hat mir dieser Eintrag ein wenig besser gefallen, weil sich die kurzweilige Natur eines Super Marios doch mehr für den Handheld eignet und es einfach so angenehmer ist, ab und zu ein klein wenig zu spielen. Zudem hat mir der obligatorische Endkampf gegen Bowser von allen bisherigen Vertretern am besten gefallen, weil es wie im Wii-Teil um Sprungeinlagen hauptsächlich ging und längst nicht so hektisch und lang gewesen ist. Weniger gut war die merkwürdige Entfernung des kurzweiligen Drehers in der Luft, für die diese Reihe normalerweise bekannt ist und die halbgare Einführung eines Münzenzählers, der letztendlich nichts wirklich bewirkt. Insgesamt ein netter, wenngleich nicht vom Hocker reißender Vertreter der Reihe.

Deadpool – Deadpool ist irgendwie zur Zeit seiner Veröffentlichung ein Publikumsliebling gewesen und als er schließlich auf Netflix veröffentlicht wurde, bin ich natürlich neugierig geworden und habe mir diesen Streifen angetan. Er war soweit ganz nett; ich würde mich zwar nicht den ganzen Lobgesängen anschließen, aber ich kann nachvollziehen, wieso ein anarchistischer, fast schon satirischer Superheldenfilm in Zeiten der Superheldenflut so beliebt ist. Mir persönlich ging er nicht weit genug und er verschwendete auch zu viel Zeit mit einer Romanze, die mich persönlich kalt ließ. Da der Ursprung von Deadpool hier abgefrühstückt ist, kann ich ja mit Fug und Recht hoffen, dass der Nachfolger durchgeknallter und somit mehr Raum für Unfug ist.

Runbow Pocket – Dieses Indie-Spiel gab es als Belohnung auf My Nintendo und da seine stilisierten Figuren sofort meine Aufmerksamkeit erregten, habe ich es mir natürlich geholt.  Das Indie-Spiel erinnert mich ein wenig an Hue, bei dem die Farben des Hintergrunds ebenfalls eine Rolle spielten. Runbow Pocket ist aber kein Puzzle, sondern ein Jump ’n Run und damit weitaus actionlastiger. Die Farben wechseln je nach augewähltem Level automatisch und Plattformen/Hindernisse verschwinden und tauchen in regelmäßigen Abständen auf. Jeder Abschnitt lässt sich theoretisch in wenigen Sekunden absolvieren, sind aber durchaus ziemlich schwierig zu meistern, sodass man bis zu einer halben Stunde dauern kann. Frust kommt aber selten auf, da mehrere Level zur Auswahl stehen, man also jederzeit ein anderes angehen kann und darüber hinaus sind Leben unbegrenzt verfügbar. Leider ist nicht alles eitel Sonnenschein und ich muss auch einiges bemängeln. Zum einen sind die sarkastischen Sprüche bei dem Ableben des eigenen Charakters merkwürdig und steht der Spielphilosophie, das schwierige Spiel hartnäckig nach und nach zu schlagen, im Weg. Schlimmer sind die zahlreichen DLCs, die quasi innerhalb des Spiels großartig und doch hinterrücks beworben werden und der Bowhemoth-Modus, bei dem es vor allem daran krankt, dass man den durchaus ewig andauernden Marathon nicht kurzzeitig unterbrechen kann, wenn man beschäftigt ist oder gerade keine Lust mehr hat. Mit einer Schnellspeicherfunktion hätte man immer noch ohne Speicherpunkte arbeiten können, ohne es zu einer Qual verkommen zu lassen. Dennoch kann ich das Spiel empfehlen, wenn man herausfordende Jump ’n‘ Runs mit stilisierten Charakteren und zahlreichen Cameos mag. Eines noch: angeblich soll der Multiplayer bei den Heimkonsolen-Varianten sein, aber da kann ich nicht mitsprechen.

Legend of Kay Anniversary – Es ist natürlich fraglich, ob die Nintendo Switch-Neuauflage eines Playstation 2-Spiels wirklich nötig gewesen wäre. Aber angesichts vieler Spiele, die mangels Unterstützung bald oder schon längst verloren gegangen sind, finde ich solche Neuauflagen bei entsprechender Überarbeitung gar nicht mal so schlecht. So etwas könnte Nintendo auch selbst gut gebrauchen, die faulen Säcke. Jedenfalls gehört Legend of Kay leider zu den Neuauflagen, in die abseits von Texturen kaum Arbeit geflossen ist und viele Probleme, die vermutlich schon im Original vorhanden gewesen sind, erneut auftauchen. Neben einigen veralteten Bestandteilen, wie etwa ein Leben-System, hat dieser Mix aus Hack ’n Slay und Jump ’n Run ein nicht unerhebliches Kamera-Problem. Diese sorgt häufig für Unübersichtlichkeit, da sie für gegnerreiche Kämpfe zu nah und für Sprungeinlagen zu verwirrend ist. Nicht unerheblich ist auch die Monotonie, da das Spiel mit Kämpfen, Sprüngen und Rennen auf immer dieselben Elemente zurückgreift, weshalb ich das Spiel ab einem bestimmten Punkt nur noch sehr unregelmäßig in die Hand genommen habe. Irgendwie bedauerlich, denn diese Elemente funktionieren trotz der Monotonie tadellos und auch in Sachen Persönlichkeit kann das Spiel mit seinem Setting, der netten Ästhetik – von einigen veralteten Animationen abgesehen – und der guten deutschen Synchronisation überzeugen. Man kann sich also das Spiel antun, aber man sollte dank der Schwächen keine Höhenflüge oder Klassikermaterial erwarten.

Ao no Excorcist Gekijouban – Immer mehr Anime werden auf Netflix veröffentlicht und somit landen auch immer mehr Exemplare auf meiner Liste. Die Kriterien sind sehr oberflächlich und auch meine Wahl, genau diesen Film zur Zerstreuung meines Puzzlers einzuwerfen, wurde nicht gerade tiefgründig durch die cool gestalteten Charaktere getroffen. Das war ein nicht gerade unerheblicher Fehler, da dieser Film weitestgehend eine in sich geschlossene Handlung bietet und grob gesehen keine Fragen offen lässt – bis auf die Bewandtnis mit den Rußmännchen -, aber doch häufig genug Charaktere und Ereignisse einstreut und dazu kaum Kontext liefert. Wer sind die vollgeschleimten Idioten und warum sind die wichtig? Hat die Brüste auf zwei Beinen irgendeine Funktion? Sind die Brüder nun Brüder, Halbbrüder oder Stiefbrüder;  mögen die sich überhaupt und warum soll der eine von Satan abstammen? Diese halbgare Ausrichtung des Films bietet genug Platz für meine Kritik, denn so ganz weiß der Streifen nicht, ob er unabhängig vom restlichen Material sein will, da er eben jede Menge unrelevante Querverweise einstreut; oder man zwangsläufig alles andere kennen muss, denn der Status Quo-Bullshit im Finale macht das ganze Geschehen irgendwie ziemlich überflüssig. Harmlos, nett, aber letztendlich überflüssig beschreibt diesen Film in meinen Augen eigentlich ganz gut. Wahrscheinlich nur etwas für Fans der Serie.

Oggy und die Kakerlaken – Wenn man an animierte Serien denkt, die seit den Neunzigern laufen, würde man vermutlich zuerst an bekannte amerikanische Klassiker wie Spongebob, Simpsons oder South Park denken, doch es gibt auch europäische Beispiele, die bereits mehrere Jahrzehnte überdauern. Oggy und die Kakerlaken ist – wenn auch mit Unterbrechungen – ein solches Beispiel, an das ich mich noch aus meiner Kindheit erinnern kann und heute noch immer läuft. Die deutsche Fassung ist wie Paulchen Panther besonders gewesen, da man anscheinend die Notwendigkeit dazu sah, einen Erzähler hinzuzufügen und auch wenn Dirk Bach damals das sehr gut gemacht hat, merke ich an den erzählerlosen neueren Staffeln schon, wie aufgesetzt das manchmal wirken konnte. Jedenfalls bekam ich einige Folgen der vierten Staffel im Fernsehen mit und auf Netflix gibt es leider nur die fünfte Staffel und nach dessen Sichtung kann ich sagen, dass ich die Serie in ihrer Simplizität und ihrem Fokus auf dialoglosen, gewaltvollen Slapstick heutzutage mehr wertschätzen kann, als damals, als ich sie als maximal okay empfunden habe. Die fünfte Staffel geht ganz neue Wege, indem jede Folge das Setting in eine andere Zeitepoche und Kultur versetzt und das sorgt natürlich auch für ganz andere unterhaltsame Szenarien, die sonst schwer möglich gewesen wären. Dennoch bevorzuge ich dann doch die Einblicke in die vierte Staffel, weil die fünfte qualitativ in ihrem Unterhaltungswert je nach Folge ordentlich schwankt und nicht jedes neue Setting wirklich funktioniert. Dennoch muss ich sagen, besonders von der in der vierten Staffel eingeführten Figur Olivia ein Fan zu sen, da sie ein gutes Gegengewicht zu Oggy bildet und selbst sehr oft selbst agieren darf, was immer noch nicht ganz so selbstverständlich ist, wie es sein sollte. So oder so war der Einblick ganz nett und ich würde auch weitere Staffeln schauen, aber ganz in der Natur der Serie eignet sie sich nicht für einen Marathon, sondern eher für Zwischendurch, wenn man einfach etwas Unterhaltsames ohne großen Anspruch sehen möchte.

Super Smash Bros. Ultimate – Für manche ist es vielleicht ein wenig schockierend, den Eintrag hier zu sehen, aber wenn ich ganz ehrlich sein soll, kann ich nicht viel zum fünften Teil der Reihe sagen, was nicht bereits gesagt wurde. Ein solides Spiel, das durch die Sammlung der Geister selbst für nicht-kompetitive Spieler wie mich ohne Online-Zugang und Freunde ein gewisses Suchtpotenzial beherbergt. Ich habe die zahlreichen Stunden bis zur Vervollständigung der Geistersammlung genossen und mich sowohl an Auftritten unbekannterer Lieblinge, als auch der Kampagne erfreut, doch ganz von Fehlern befreit ist der neueste Eintrag auch nicht. Die Kampagne und generell Jagd nach Geistern kann auf Dauer mangels Abwechslung ermüdend sein und ich habe hier wie in keinem anderen Teil der Reihe große Probleme, die Übersichtlichkeit in einem Match zu behalten. Nicht selten verlor ich meinen Lucas aus den Augen in dem Getümmel aus Effekten, Kämpfern, Stage Hazards und selten auch Items. Besonders schlimm sind Matches mit acht Teilnehmern, sodass ich niemals wieder bei einem solchen Match teilnehmen werde. Außerdem erschließt sich mir die Rückkehr des unspaßigen Brutalo-Smashs nicht und alle Charaktere freizuschalten artet schnell in Arbeit aus. Trotz meiner ganzen Meckerei handelt es sich aber immer noch um ein sehr gutes Spiel, aber das werden viele sicherlich aus den zahlreichen Lobgesängen erschlossen haben.

Art of Balance Touch! – Die deutsche Spieleschmiede Shin’en Multimedia war schon mit ihrer Jett Rocket-Reihe bereits Thema auf dem Blog und auch wenn mir diese nicht so gefallen hat, wollte ich dieser kleinen Firma noch eine Chance geben. Schon in der Schlussphase des WiiShop-Kanals habe ich Art of Balance ins Auge gefasst, ließ den Kauf aber letztendlich bleiben, da im Gegensatz zum ersten Jett Rocket-Teil Art of Balance auf Wii U, Switch und den 3DS geportet wurde. Letztere Version habe ich nun weitestgehend gespielt und es gefiel mir schon bedeutend besser als sein Jump ’n‘ Run-Pendant. Bei diesem Physik-Puzzler muss man in den einzelnen Level verschieden geformte Teile unterschiedlicher Natur so anordnen, dass diese lang genug stillstehen und nicht von der Plattform ins Wasser fallen. Das simple Spielprinzip klingt vielleicht unspektakulär, macht aber durchaus Spaß und wenn man geduldiger als ich ist, kann man jedes Level der acht Welten im Arcade-Modus lösen. Für mich wurden die Level letztendlich zu schwer und der Glücksfaktor bei einem von Physik abhängigen Spielprinzip sorgte nicht gerade für einen reißfesten Geduldsfaden. Dennoch ist der Umfang für die sieben Euro enorm und ich kann es Freunden von simplen, kurzweiligen Spielen wärmstens empfehlen.

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4 Kommentare zu „S.E.N.F. Nr. 7 – Kämpfe eines Klempners gegen Logik, Physik, Mutationen und Katzen

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  1. Ich mochte New Super Mario Bros. 2. Hat mir dieses Jahr ne nervig-lange Zugfahrt deutlich verkürzt. Level waren teilweise eher recht kurz – aber so als kleiner Einschub zwischendurch eigentlich auch genau richtig.
    Das Münzthema war aber auch ziemlich.. mäh. Man wird so derbe damit zugeschüttet, dass man am Ende um die 200 Extraleben hat, auch wenn man sich sonst so dämlich angestellt hat… Der Münzzähler an sich ist aber auch total irrelevant.

    Was Runbow angeht ist das btw das erste Mal, dass ich etwas zum Singleplayer höre. Sonst steht immer nur der (angeblich echt gute) MP im Vordergrund.

    1. Ein Kommentar von dir!? Diesen Tag muss ich feiern!

      Dann scheint wohl Runbow tatsächlich für seinen Multiplayer bekannt zu sein; eine Erkenntnis, die einen Eremtien wie mich letztendlich nicht tangiert. Theoretisch sehe ich schon den Grund, wieso man das Spiel hauptsächlich für den Multiplayer hervorkramt. Da mir das Spiel mangels tieferer Kenntnis in der Materie sowieso nichts sagte, konnte ich das natürlich nicht bemängeln – was wohl besser für mich gewesen ist.

  2. Die Charaktere in Akira wirken tatsächlich häufig etwas „überanimiert“ wobei ich mir immer nicht sicher bin, ob das nur so merkwürdig wirkt, weil man es von anderem animierten Stoff nicht gewohnt ist, so viele Bewegungsabläufe dargestellt zu bekommen und sie normalerweise „starrer“ sind xD

    New Super Mario Bros.2 fand ich irgendwo ein Stück weit langweilig, obwohl ich den Vorgänger echt mochte. Ich bin natürlich auch nicht der größte Platformer-Fan, muss ich dazu sagen. Ich weiß selbst nicht genau, woran es lag, dass es mich nicht ganz so packen konnte.

    Oggy lief damals schon auf Nickelodeon, bevor der Sender eine Pause einlegte, und ich dort noch regelmäßig eingeschaltet hatte, aber richtig was mit anfangen konnte ich damit nicht.

    Ich finde diese Remaster grundsätzlich eine nette Idee, weil man so wie du bereits erwähntest die Spiele auch weiterhin erhältlich macht, und eventuell auch jemand zugänglich macht, der sich schon immer für sie interessierte, aber die vorige Konsole nicht hatte. Da ich keine PS3 besaß, ist beispielsweise ein guter Anteil meiner PS4-Bibliothek Remasters von jener Plattform. Es wird halt eher problematisch, wenn eine neue Konsole scheinbar nur Ports und Remaster erhält, was ich beispielsweise bei der Switch manchmal fast etwas das Gefühl von bekomme.

    1. In meinen Augen könnte die Viedeospielindustrie durchaus mehr Remasters und Remakes vertragen. Viel zu viele Spiele gehen einfach viel zu schnell verloren und auch wenn das teilweise ein natürlicher Prozess bei allen Medien ist, wäre das schon wünschenswert. Remakes können hingegen Schwächen oder veraltete Meschaniken überarbeiten, sodass das Ursprungsmaterial auch für neue Generationen zugänglich wird. Allerdings sollten solche Projekte natürlich im gesunden Maße geschehen, bei dem auch neue Ideen entstehen und Früchte tragen können. In einer von Nostalgie und Reboots geplagten Industrie spielt das sowieso kaum eine Rolle – leider.

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